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MARCUS H. SCHNOTZENERGIEBERATUNG MITTELFRANKEN
Energieberatung Mittelfranken

Spot-Einkauf.Fragen & Antworten.

Strom und Gas kurzfristig beschaffen: Preisbildung, Lastverschiebung und Abrechnung verständlich erklärt.

Wie funktioniert der Spot-Einkauf?

Beim Spot-Einkauf orientiert sich der Energiepreis an den kurzfristigen Marktpreisen. Statt den gesamten Bedarf frühzeitig zu einem festen Preis abzusichern, trägt Ihr Unternehmen die laufenden Preisschwankungen. Wind- und Solarstrom können das Angebot und damit den Marktpreis beeinflussen. Der Ansatz des Originals ist eine transparente Beschaffung, abgestimmt auf das Lastprofil.

Für Strom nennt die Originalseite eine Kopplung an EPEX Spot. Sie beschreibt auch Spot-Beschaffung für Erdgas und bezeichnet die Rahmenbedingungen als identisch. Die konkrete Preisreferenz und Vertragsgestaltung für Gas sind dennoch gesondert zu klären; die Quellenformulierung ersetzt diese Prüfung nicht.

Welche Rolle spielen Risikoaufschläge und negative Preise?

Bei festen Preisen kann der Versorger Kosten für die Absicherung gegen Preisschwankungen einkalkulieren. Das Original nennt dafür beispielhaft 15 % bis 25 % Aufschlag auf den Marktpreis. Beim beschriebenen Spot-Modell übernimmt das Unternehmen selbst die kurzfristigen Schwankungen. Die genannte Spanne ist keine allgemeingültige Tarifbewertung.

Negative Börsenpreise können den vertraglichen Energiepreis verringern. Eine negative Gesamtrechnung folgt daraus nicht automatisch: Netz, Steuern, Umlagen und Servicegebühren bleiben zu berücksichtigen. Das Original betont transparente Preise, keine versteckten Margen und keine Vorauskasse für eine spekulative Absicherung. Seine Beispielgrafik weist ausdrücklich eine Servicegebühr beziehungsweise Marge aus.

Für wen lohnt sich Lastverschiebung?

Das Original nennt produzierendes Gewerbe, Flottenbetreiber sowie Büro- und Gewerbekomplexe. Geeignete Anwendungen sind beispielsweise Kühlung, Druckluft und Chargenfertigung, das Laden einer Elektroflotte sowie intelligente Steuerung von Heizung, Lüftung und Klimatisierung. Ziel ist, flexible Verbräuche in günstigere Zeitfenster zu legen und hohe Preise zu vermeiden.

Ob Nacht- oder Mittagsstunden günstig sind, ergibt sich aus den Marktpreisen. Welche Lasten verschoben werden können, entscheiden die technischen Anforderungen und Betriebsabläufe.

Wie funktionieren Umsetzung und Abrechnung?

Die Originalseite beschreibt vier Schritte: Installation intelligenter Messtechnik am Standort; tägliche Bereitstellung der Day-Ahead-Preise für den nächsten Tag; manuelle oder automatisierte Verbrauchssteuerung; monatliche Abrechnung mit viertelstündlicher Zuordnung.

Beim Thema dynamische Tarife verweist sie auf § 41a EnWG. Welche Messausstattung und gesetzlichen Anforderungen für Ihren Standort und Vertrag gelten, wird im konkreten Angebot geklärt.

Was zeigt der Kostenvergleich im Original?

Die Grafik rechnet mit einem Musterbetrieb mit 100.000 kWh Jahresverbrauch. Beim Fix-Tarif verwendet sie 11,50 ct/kWh Beschaffung, 2,50 ct/kWh Risikoaufschlag und 16,00 ct/kWh für Netz, Steuern und Umlagen. Insgesamt sind das 30,00 ct/kWh beziehungsweise 30.000 € jährlich.

Beim Spot-Tarif setzt sie einen durchschnittlichen Marktpreis von 7,20 ct/kWh, 1,20 ct/kWh Servicegebühr beziehungsweise Marge und dieselben 16,00 ct/kWh Nebenkosten an. Daraus ergeben sich 24,40 ct/kWh beziehungsweise 24.400 € jährlich. Die Differenz beträgt im Beispiel 5.600 €. Dies sind Quellenannahmen, keine aktuellen Tarife oder zugesicherten Einsparungen.

Welchen zusätzlichen Hebel bietet Lastverschiebung?

Der Originaltext erklärt, dass 24,40 ct/kWh im Beispiel einen Durchschnitt darstellen. Als möglicherweise günstigere Zeitfenster nennt er 11 bis 14 Uhr bei hoher Solareinspeisung sowie die Nacht. Bei passender Verlagerung beschreibt er einen Preis unter 20 ct/kWh als Möglichkeit.

Der tatsächliche Durchschnitt hängt von Marktverlauf, Lastprofil und Vertrag ab. Die Beschaffungsstrategie sollte deshalb zur Risikobereitschaft des Unternehmens passen.

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Energieoptimierung beginnt mit einem starken Netzwerkpartner. Als Ihr Energieberater kläre ich mit Ihnen, welche Unterstützung zu Ihrem Unternehmen passt. Lassen Sie uns dazu telefonisch oder per Teams in einem lockeren Austausch von 30 Minuten sprechen.

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Textgrundlage: Originalseite zu Spot-Einkauf, abgerufen am 06.10.2026. Angaben aus Originaltext und Infografik sind redaktionell eingeordnet; ihre Wiedergabe ist keine Aktualisierung von Preisen, Rechtslage oder Angebotsbedingungen.

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